Ubuntu Portable für Windows

Viele von euch benutzen sicherlich gerne Linux, aber am Arbeitzplatz wird von der Firma meistens Windows vorgeschrieben, so hat man nicht die Möglichkeit sein Lieblingsbetriebsystem auch auf der Arbeit zu verwenden. Da auf den meisten Rechnern das installieren eigener Software von den Administratoren unterbunden wird gibt es auch kaum eine Möglichkeit Virtualisierungssoftware wie Vmware zu installieren. Das verwenden einer LiveCD ist ebenfalls nicht sehr sinvoll da so unter umständen kein Zugriff auf das Netzwerk und benötigte Anwendungen möglich ist.

Allerdings gibt es einen Ausweg den der  Emulator Qemu bzw Kqemu läuft auch ohne vorherige Installation auf dem Gastbetriebsystem, so ist es möglich quasi jedes beliebige Betriebsystem in der virtuellen Maschine zu installieren. Das ganze lässt sich dann bequem auf dem USB Stick mitnehmen und unter Windows starten, dann Linux läuft einfach im Hintergrund in einem speraten Fenster. Im Gegensatz zu einer LiveCD kann man so eigene Programme installieren und Dateien speichern. Am Gastbetriebsystem wird dabei keine Veränderung vorgenommen und es bleiben keine Log-Dateien zurück.

So hat man immer seine Lieblingsprogramme dabei und kann diese ausführen wann man will, selbst dann wenn das installieren eigener Programme auf dem Schul oder Bürocomputer gesperrt ist. Ebenfalls interessant ist solch eine virtuelle Maschine wenn man mal Arbeitskolegen oder Freunde von den Vorzügen von Linux überzeugen möchte aber keine Lust hat eine LiveCD zu starten oder Programme vorführen will die nicht auf der LiveCD enthalten sind.

Ich habe mir mal die Mühe gemacht eine solche virtuelle Ubuntu 8.10 Installation zu erstellen:

Download 1.4GB (Entpackt 3.8 GB):

Torrent Download: portableubuntu.torrent

Http Download: PortableUbuntu.zip

Benutzername und Passwort lauten “ubuntu”, das Passwort könnt ihr natürlich nachträglich nocheinmal ändern.  Für die virtuelle Maschiene werden 512 MB Arbeitsspeicher reserviert, ihr könnt den Wert aber ganz einfach verändern indem ihr die “Ubuntu.bat mit dem Texteditor öffnet und in der letzten Zeile den Eintrag “-m 512″ verändert. Allerdings empfhielt es sich für Ubuntu nicht weniger als 256 MB zu verwenden da es sonst unbenutzbar langsam wird.

Entpackt benötigt das Archiv c.a 4 GB wächst aber auf bis zu 10 GB an jenachdem wie viel Software ihr zusätzlich installiert. Wenn ihr also zusätzliche Software installiert achtet darauf das auf dem Datenträger auch genug Speicherplatz vorhanden ist. Sonst wird die vituelle Partition zerstört.

Wenn ihr eure eigene virtuelle Maschine selbst bauen wollt findet ihr auf http://www.pendrivelinux.com die nötigen Anleitungen, ihr müsst allerdings damit rechnen das einige Distributionen die von Kqemu emulierte Hardware nicht richtig erkennen was nachträgliche Anpassungen in den Config files notwenig macht.  Wenn es genug Nachfrage/Downloads gibt wäre ich auch gerne bereit Portable Versionen von anderen Distris zu erstellen und diese dann fertig zum Download anzubieten.

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8 comments to Ubuntu Portable für Windows

  • Emerson1000

    Das ist eine sehr überzeugende Arbeit, vielen Dank! Mir unverständlich, daß es darauf noch nicht mehr positive Reaktionen gibt. Na, vielleicht kommts noch.

    Wie wäre es mit einer deutschen rolling Distri, z.B. SIDUX (basierend auf Debian Testing)?

    Dann hätte man ein lange Zeit topaktuelles Image, weil es auch noch nach Jahren vom Urzustand her sofort upgedatet werden kann. SIDUX ist außerdem sehr schnell & eine echte Konkurrenz z.B. zu der Kubuntu-Version. Jedenfalls für etwas fortgeschrittenere Anwender vorzuziehen, da sehr hardware-aktuell gehalten.

  • kehmax

    werde sobald ich Zeit habe noch ein par Portable versionen von anderen Distris veröffentlichen, z.B. Debian Testing oder Gentoo oder eine Version mit vorinstalliertem webserver als Testumgebung ;)

  • undercover

    hi also respekt super arbeit , ich finde ds ubuntu portoble infach genial ,und sehr praktisch ,bin sehr zufrieden damit , ich bin ja ein vol uberzeugender ubuntu fan . respekt und ein grßen lob an deine arbeit.

  • undercover

    wie starte ich en diese portable ubuntu ?

  • krachselman

    wow, genau das hab ich gesucht! leider kann ich die von dir empfohlene anleitung finden.

    über den direkten ling zur der anleitung were ich dir echt dankbar.

    in übrigen möchte ich versuchen den stick mit suse zu installieren.

    gruß krachelman

  • Selbst erstellen geht jetzt noch viel einfacher. Benutzt Virtualbox Portable. Läuft unter allen Windows systemen auch ohne Admin rechte. Das Image lässt sich auch unter Linux booten. Zudem ist die Performance besser als unter qemu: siehe:

    http://www.vbox.me/?path=./VirtualBox%20v3.0.2&file=Portable-VirtualBox_v3.0.2-Starter_v3.1.0-Win32_64.exe

  • krachselman

    danke kehmax für den Tip mit virtualbox,

    tja, sitzte gerade an einem rechner der Admin rechte fordert und um virtualbox portalbe auszuführen fragt der mich hier nach den rechten. mach ich was falch bzw. ne kleine anleitung zum erstellen des protale stick wie du ihnen oben beschrieben hast würde mir echt gut weiterhelfen, denn die lösung mit dem einfachen starten vom stick suche ich schon die ganze zeit.

    gruß krachelman

  • Kecksbrot

    Mit qemu Portable hats bei mir Funktioniert, auch ohne Admin rechte. Mit vboxportable auch.

    Allerdings unter XP keine Ahnung wie es unter Win7 läuft. Wenn der Admin die ausführung von .exe Dateien komplett blockiert hat dann funktioniert das natürlich nicht mehr. Ist halt irgendwie ne ziemliche Bastelei. Ich nutz es um so auch Folding@home auf den Bürro rechner zu starten.

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