Update: hat sich erledigt: Laut Angaben von Kai Biermann ist Zeit Online (http://www.zeit.de/digital/internet/2010-02/safer-internet-day?page=3) einem Fake aufgesessen, somit ist dieser Artikel hinfällig und stellt NICHT die Meinung eines mitglieds der Aktion “Insafe” dar.
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(Dieser Artikel ist somit nicht mehr Aktuell):
Gestern war der “Safer Internetday”, im Rahmen dieser Initiative hat man ja einige dumme Äußerungen von selbst ernannten “Internet Experten” ertragen müssen. Besonders sticht da ein Interview des Jounalisten Kai Biermann mit den “Machern” der Initiative auf Zeit online heraus.
Sid_2010: Der Einsatz von providerseitigen Filtern und Sperrungen kann ein wirksames Instrument des Jugendschutzes sein.
Zudem sind Sendezeitbegrenzungen ab 20 Uhr in einem zeiteinheitlichen Europa sehr sinnvoll.
“Sendezeiten?” Hm, hier hat jemand wohl den Unterschied zwischen dem Fernsehen und dem Internet nicht so ganz begriffen. Das die Erde Rund ist scheint er ebenfalls nicht so ganz begriffen zu haben, irgendwo auf der Erde ist es immer nach 20 Uhr. Oder will man dann einfach alle ausländischen Seiten die den Vorstellungen des Jugendschutzes nicht so ganz entsprechen Sperren ?
Sid_2010: Sperrungen können nicht umgangen werden, wie das Beispiel China zeigt.
Sich an China ein Beispiel zu nehmen zeigt nur das so einige “Jugendschützer” anscheinend nicht sonderlich viel von unseren demokratischen Grundwerten halten. Wenn es jemanden gibt vor dem wir unsere Jugend beschützen müssen dann sind das solche Antidemokraten die sich an Filtersystemen von Diktaturen wie China ein Vorbild für Deutschland nehmen.
Sid_2010: Wir können die Diskussionen um Sperrungen in Deutschland nicht nachvollziehen.
Auf die Frage warum er die Sperren nicht nachvollziehen kommt die Antwort das diese in den skandinavischen Ländern ja bereits erfolgreich eingesetzt werden und das Deutschland sich technikfeindlich verhalten würde (vermutlich weil das Zensursula Gesetz nicht mehr umgesetzt wird). Des weiteren wird unter anderem “Deep Packet Inspection” befürwortet um auch den Inhalt sämtlicher Kommunikation Überwachen und Filtern zu können. Das alles soll freilich im Namen des Jugendschutzes geschehen um unsere Kinder vor den Gefahren des Internets zu beschützen, da sind die durch die Verfassung garantierten Grundrechte wie z.B. Artikel 5 scheinbar nur im Weg.
Dabei ist es ohnehin ein Armutszeugnis wenn “Jugendschützer” den Einsatz von Zwangsfiltern fordern, denn dies bedeutet nichts anderes als das man es akzeptiert das sich die Eltern nicht um ihre Kinder kümmern. Ist ja auch so schön einfach, man setzt die kleinen vor den PC/Fernseher und muss sich nicht mehr mit den Kindern beschäftigen. Dabei liegt es gerade im Aufgabenbereich der Eltern Kinder nicht unbeaufsichtigt ins Netz zu lassen und entsprechende Kompetenzen zu vermitteln anstatt sich faul zurück zu lehnen und ihre Aufsichtspflicht an die staatliche zwangs Zensur zu delegieren.
Zum original Interview geht es hier:
http://www.zeit.de/digital/internet/2010-02/safer-internet-day?page=1
Weitere Infos:
http://www.netzpolitik.org/2010/zensur-im-namen-des-jugendschutzes/


Endlich mal ein Artikel in dem es um die Verantwortung der Eltern geht. Ein Medium wie das Internet sollte Kindern und Jugendlichen nicht FREI zur Verfügung stehen, aber dafür muss der Staat nicht eingreifen. Rufen wir auch den Staat wenn die kleinen sich an der Erotikfilmsammlung von Papa vergreifen … die ist deutlich schlechter vor dem zugriff der Kinder zu schützen als moderne Computer.
Naja, so weit so gut. Die Piratenpatei hat mangels Alternative meine Unterstützung. Aber man sollte nicht mit aller Gewalt einen auf Revoluzzer machen.
Wenn Kai Biermann (den ich nicht kenne) sagt, dass eine Sendezeitbegrenzungzung nach 20 Uhr in einem Zeiteinheitlichen Europa sinnvoll wäre dann würde ich mich nicht nach der Verwerflichkeit der Aussage strecken sondern erst Mal einen Sinn suchen.
Eine Sendezeitbegrenzung wäre also z.B. vier Stunden. Dann wäre um 24 Uhr Schluss. Wenn die Sendung um 22Uhr beginnt, wäre Schluss um zwei Uhr morgens. Können Sie mir jetzt noch den Sinn Ihrer Aussage erklären? Oder warum sie auf die Aussage von Herrn Biermann Bezug nehmen?
Sollten Sie Herrn Biermann (den kenne ich nicht) zitieren wollen, ist das gründlich misslungen, sie haben nur zwei Aussagen, die inhaltlich nichts miteinander zu tun haben, in eine Aussage gestellt und dadurch wissentlich Falschinformation erstellt. Ganz schön verwerflich, finde ich. Sollten Sie es unwissentlich getan haben nehmen Sie mir einen Grund, Ihre Partei weiterhin zu wählen.
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Das bedeutet nur, dass Sperrungen nicht umgangen werden können. Ob das jetzt der Realität entspricht möchte ich mal ganz hinten an stellen. Eine politische Couleur ist damit nicht zu verbinden. Und dass sich jemand ein Beispiel an China nimmt – das glaube ich nicht.
Sie machen sich eine Unart zu eigen, die ich (ICH!!!) absolut mies finde: es wird nicht in Worten zitiert, es wird gelinkt. Das kann ja durchaus mal in der semantischen Fülle betrachten.
Sie setzen einen Link, um ihren Ansichten zu verdeutlichen. Schließen aber gleichzeitig die Haftung für die Links aus. Schon mal überlegt?
Aber jetzt mal Ende mit der Kritisiererei. Eines noch: das/dass. Peinlich!
Viele Grüße von einem Piratenwähler.